Wir folgen den Maya: Campeche - Edzná - Kabáh - Uxmal - Mérida

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zuletzt aktualisiert: 28. Juni 2006

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Rubrik: Auto

Mittwochmorgen: Erst nach dem Frühstück…  Pannen - die nächste

Fertig gepackt geht’s morgens um halb Acht mit dem Auto zum Frühstücken, denn wir wollen für die drei geplanten Besichtigungen ausreichend Zeit zu Verfügung haben. Auf dem Parkplatz des Restaurants kommt dann die böse Überraschung:

Der rechte Hinterreifen ist platt!

Nach kurzer Diskussion gehen wir aber erst mal frühstücken, denn ich hab Hunger… Anschließend kurze telefonische Rücksprache mit dem Autovermieter, sonst hätte man ja keinen Grund mehr, ab und zu Spanisch zu sprechen. Der nette Parkplatzeinweiser beschreibt mir dann auch noch, wo ich eine Werkstatt finde, glücklicherweise gibt es „Vulcanizadoras“ recht häufig.

Also teilen wir uns in Gruppen auf: Tagesverpflegung einkaufen, Postkarten zur Post, Radwechsel. Schön warm und schwül, muss als erstes natürlich alles Gepäck aus dem Auto. Als ob es eine böse Vorahnung war, hatte ich mir in Puebla zeigen lassen, wo Werkzeug zu finden ist und wie das Ersatzrad von der Halterung gelöst wird. Es geht also recht schnell. Der Restaurantparkplatz erweist sich auch als günstig, denn so hat man Waschbecken und Toiletten vor Ort.

Dann fahren wir (nach Gefühl) in die beschriebene Richtung, und finden auch bald einen Reifenflicker. Glücklicherweise erwartet der nur uns als Kunde, und macht sich sofort ans Werk, bockt den Wagen auf, demontiert das Ersatzrad und bereitet den kaputten Reifen zur Reparatur vor.

Wir selbst schauen zu und laden lediglich das Gepäck aus und ein, und bringen das Reserverad wieder in Position.

Die ganze Aktion dauert bis zur Fahrbereitschaft des Autos grad mal 20 Minuten, und der Preis ist echt fair: 30 Pesos, alles inklusive, das Souvenir auch (Original-Kupfernagel). Das sind also etwa 2,30 €, und wir sparen nicht am Trinkgeld. Die Uhr zeigt erst 10.20 Uhr, wir könnten die heutige Tour also sogar noch schaffen, wie sie geplant war.

Bilderserien Maya-Ruinen: (verlinkt)

 

Edzná

Wenig bekannt, da abseits der typischen Reiseroute, daher herrlich ruhig und besonders attraktiv. Hier wirken die Monumente noch stärker, und es fällt einem leichter, sich die Anlagen vorzustellen, wenn sie von Tausenden Maya bevölkert wird.

 

Kabáh

Besonders berühmt wegen der gut erhaltenen Rüsselnasen und dem Torbogen, der die alte Mayastraße nach Uxmal überspannt.

 

Uxmal

Wichtigste Ausgrabungsstätte in der Puuc-Region auf Yucatán. Viele Verzierungen und Ornamente, überall Hinweise auf den Regengott Chac, der aufgrund der geografischen Besonderheiten eine wichtige Rolle gespielt hat. Denn ganz Yucatán besteht aus porösem Kalkstein, so dass Regenwasser sofort versickert. Deshalb gibt es keine oberirdischen Wasserreservoirs, und die Trockenzeit von mehr als einem halben Jahr wird zum großen Problem der Bewohner.