Tuxtla Gutierrez - San Cristobal - (Pleiten, Pech und … )

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zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2006

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Rubrik: Auto

… Pannen!

Nachdem wir gestern den gesamten Nachmittag nur über Serpentinen bergab gefahren sind, geht es heute wieder hoch. Unser Ziel San Cristóbal de las Casas liegt auf 2200m Höhe, Tehuantepec dagegen nur auf wenigen Metern über Null.

Doch zunächst wollen wir bis Tuxtla Gutierrez, wo uns Matze am Flughafen schon erwartet, denn er wird erst heute zu unserer Gruppe dazukommen.

Als wir nach Tuxtla einfahren, spielen jedoch die Bremsen unseres Autos nicht mehr mit, glücklicherweise war kein anderes Fahrzeug vor uns, als die Abbiegerspur Rotlicht hatte! Nur fünf Minuten vom Flughafen entfernt und eine Stunde vor unserem Tagesziel San Cristóbal bleibt unser Fahrzeug also vorsichtshalber sofort stehen und wir bemühen uns, Europcar zu erreichen.

Das Gute ist: Europcar hat eine Station in dieser Stadt, nicht jedoch in unserem Zielort. Da grad Mittagspause ist, erreiche ich niemanden am Telefon, und ich spreche mit unserer Vermieterstation in Puebla. Nach drei Stunden und unzähligen Telefonaten kommt schließlich jemand. Von der >>> fünf <<< Autominuten entfernten Station am Flughafen, das hatten wir leider nicht gewusst!

Dummerweise gibt es natürlich auch keinen passenden Ersatzwagen für sechs Personen, also nehmen wir zwei Autos, und hoffen, schon übermorgen zurücktauschen zu können, denn wir haben nur drei Autofahrer registriert, und einen Tag Erholung wollen ja alle Mal.

Matze hatten wir inzwischen eingesammelt, und so ging's mit gut vier Stunden Verzögerung abends weiter nach San Cristóbal de las Casas.

Doch als ob es heute nicht schon dick genug für uns gekommen wäre, ist die vor mehreren Wochen erfolgte Reservierung verloren gegangen. Das erste (und glücklicherweise einzige) Mal auf allen meinen Reisen. Aber der Hotelangestellte gesteht seinen Fehler ein, uns organisiert uns ein anderes Hotel, das sich als deutlich besser, billiger und mit großzügigeren Zimmern entpuppt. Noch mal gut gegangen!

San Cristóbal de las Casas

Auf 2200 Metern hoch gelegen, empfängt uns der Ort mit erfrischend kühlem Wetter und angenehmer Luftfeuchtigkeit.

Heute Nachmittag mussten wir ja bei 35°C am Straßenrand von Tuxtla in der Sonne ausharren, und in Tehuantepec war es so schwül wie nirgendwo sonst auf unserer Tour.

Das Städtchen zeichnet sich durch seine farbenprächtigen, schmalen Gassen aus und durch die vielen ursprünglichen, indianischen Elemente, die das Stadtbild prägen.

In der Stadt sind viele Menschen unterwegs, der sehr gemütliche Zócalo, der Platz vor der Kathedrale und die lange Fußgängerzone laden zum Verweilen ein.

Und dann ist ja noch der Kaffee… In vielen Gassen duftet es nach frisch geröstetem Kaffee und unzählige Cafés bieten verschiedene Kaffeekreationen an.

 

Auch nachts bietet die Stadt ein angenehmes Flair, und man kann schön durch die Gassen spazieren.

Von zwei auf Hügeln liegenden Kirchen hat man einen tollen Überblick über die Stadt, die in einem Talkessel eingebettet liegt.

In den Straßen bekommt man neben Handwerkskunst auch Früchte und allerlei Krams angeboten.