SIERRA NORTE: Teziutlán - Cantona - Puebla (Tag 4) |

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zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2005 |
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Nachdem es gestern den ganzen Tag durch dichten und dichtesten Nebel ging, war ich etwas besorgt, was mich heute wettertechnisch erwarten würde. Doch man vermutet es schon, es war heute Morgen strahlender Sonnenschein in Teziutlan, so dass ich noch mal kurz durch das größtenteils noch schlafende Zentrum gegangen bin. |
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Heute ist Feiertag zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe, ein sehr wichtiger Tag für die katholischen Mexikaner. Überall ziehen Pilgergruppen durch die Straßen, auf dem Weg zu den verschiedenen Kreuzen und Altären in der Stadt oder auch außerhalb. Da mich heute etwa 160 km zurück nach Puebla erwarten, sind die vielen Fußgänger auf den Straßen allerdings schon ein gewisses Hindernis. Gefrühstückt habe ich wieder außerhalb des Hotels, da dessen Restaurant erst ab 8 Uhr öffnen wird. Ganz in der Nähe gab es aber ein großes Café, wo ich ein ausgezeichnetes mexikanisches Frühstück mit sehr gutem Kaffee genossen habe, ensprechend standen auch auf der Rechnung ungewohnt hohe Zahlen, wenngleich es trotzdem nur 7 Euro waren. |
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Cantona gehört zu den nationalen Museen, was für mich bedeutet, als Student ist der Eintritt frei (Sonntags übrigens für alle frei). Hier in der trockenen und sehr sonnigen Umgebung ist es sehr heiß, natürlich habe ich heute Morgen im kalten Teziutlan nicht an Sonnencreme gedacht, was leider Folgen haben sollte… Man braucht selbst bei zügiger Wanderung durch die Anlagen volle zwei Stunden, um den Rundkurs zu gehen. Schilder weisen den Weg, und weisen vor allem ständig darauf hin, nicht den Weg zu verlassen und durch die Palmen und das Grasgestrüpp zu streifen. Und einem kleinem Hinweis am Eingang habe ich auch den Grund entnommen: Neben dem Schutz der Ruinen vor weiterer Zerstörung kann es hier auch allerlei Getier geben, wie Schlangen und Skorpione. Über Oriental geht es schließlich zügig zurück nach Puebla, natürlich nicht ohne Stau und viel Gehupe im Verkehrschaos auf den Einfallstraßen von Puebla. Nach den wichtigsten Einkäufen bin ich für die folgende Woche versorgt und auch froh, endlich wieder zuhause zu sein, denn ein bisschen geschlaucht haben die letzten Tage schon. |








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Schließlich bin ich in Richtung Perote aufgebrochen, einer Stadt die bereits in völlig anderer Landschaft liegt: Inmitten einer Wüsten / Lagunenlandschaft mit einzelnen Vulkanfelsen. Ab Perote geht’s lange Strecken absolut flach und stets geradeaus durch die Ebene, bis ein Schild schließlich nach Cantona weist, einer archäologischen Zone, die auf 12 km² die Reste einer besonders weit entwickelten prähispanische Stadtplanung aus dem 8.Jh. zeigt. Allerdings ist diese Straße eine Kies-Piste mit einigen Schlaglöchern, so dass es in meinem eher nicht geländetauglichen Monza recht langsam vorangeht. Schnurgerade führt der Damm etwa 8 Kilometer durch die jetzt ausgetrockneten Lagune nach Tepeyahualco, wo eine nagelneue Teerstraße weitere 6 Kilometer nach Cantona führt, mitten im Niemandsland zwischen Getreidefeldern und einem Palmen-Agaven Gestrüpp. |













