Xalapa - Veracruz - Golf von Mexiko (04.-06.02.2006

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zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2006

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Zunächst geht es durch die Lagunen-Wüsten-Landschaft durch das zentrale Hochland durch die Staaten Puebla und Veracruz, um dann rund 1000m tiefer nach Xalapa und Coatepec zu fahren. Auf der schnell fallenden Strecke herscht dichter und dichtester Nebel, wie es typisch für diese Zone ist. Leider regnete es auch Xalapa selbst noch immer, doch das kann uns nicht von einem Stadtbummel abhalten.

Das gebuchte Hotel Salmones bietet zentral gelegen günstige und vor allem großzügige Zimmer an, so dass man eine bequeme Unterkunft hat. (DZ 14€/Pers.)

Am nächsten Morgen herrscht strahlender Sonnenschein, und nach einem mexikanischen Frühstück (mit Geflügel gefüllte Tortillas in Bohnen-Käse-Soße mit Chilies und Zwiebeln), kaufen wir noch ein Pfund Kaffee, der in dieser Region reichlich angebaut wird, und fahren dann Richtung Veracruz, das weitere 900m tiefer und gut zwei Stunden entfernt am Golf von Mexiko liegt.

Links zeigt sich im Hintergrund von Xalapa der Pico Orizaba, mit rund 5700m der höchste Berg Mexikos, der von Puebla aus nur bei sehr guter Sicht zu sehen ist.

Einen Sandstrand haben wir gefunden: Endlose weite, allerdings sehr windig, so dass viel Sand durch die Luft wirbelt, gleichzeitig aber herrliche Wellen zum Schwimmen einladen.

Das Wasser ist angenehm warm, so dass ich mich nicht lange bitten lasse.

So genießen wir den Nachmittag am Strand, bevor wir über die Küstenstraße etwa anderthalb Stunden nach Vercruz fahren, um unser Hotel zu suchen und zu beziehen.

Das Hotel liegt direkt am Jachthafen, und der Meerblick ist inklusive (DZ 24€/Pers.)

Abends suchen wir natürlich ein Restaurant, um den empfohlenen Fisch Huachingo Veracruzana zu probieren, und genießen das muntere Treiben auf dem Zocálo.

Auf der Promenade entlang des Hafens herrscht am Abend ebenfalls viel Betrieb, und zahlreiche Musiker und Unterhalter geben ihr Können zum Besten.

Der Sonnenuntergang ist wenig spektakulär, da Veracruz an der Ostküste liegt, dafür kann man morgens der aufgehenden Sonne Zuschauen.

Ein Großteil der Promenadenstraße wurde auch schon mit Tribünen zugebaut, welche für den Ende Februar anstehenden Karneval gebraucht werden.

Der Rückweg über Cordoba, das für seinen Kaffee bekannt ist, führte erneut durch endlose Zuckerrohrplantagen, und die Straßen mussten wir mit zahlreichen, teils abenteuerlich überladenen, Zuckerrohrlastern teilen.

Zunächst besuchen wir aber eine schön restaurierte und als Museum ausgebaute Hacienda, wie sie früher von reichen Landbesitzern genutzt wurde.

Über die einzige Straße geht es anschließend weiter durch endlose Zuckerrohrfelder, zügig Richtung Meer, und bevor wir in die geschäftige Hafenstadt Veracruz kommen, suchen wir zuerst in nördlicher Richtung entlang der Küstenstraße nach einem Sandstrand.