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zuletzt aktualisiert: 23. Januar 2006 |

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Herzlich willkommen |
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Meine Erfahrungen in México. Kurze Berichte und einige Fotos für jeden, der sich dafür interessiert. |
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Tagebuch: JANUAR 2006 |
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Sonntag 01.01.2006: Neujahr in Mexiko Dank einer Einladung einer Arbeitskollegin habe ich Silvester und Neujahr als typisch mexikanisches Familienfest gefeiert. Man trifft sich gegen Abend und fiebert Mitternacht entgegen. Um Punkt zwölf gibt es ein Glas Cidre (süßer Apfel-Sekt, Farbe dunkelrot oder grasgrün) und für jeden zwölf Weintrauben, die möglichst zu den Glockenschlägen des hiesigen Kirchturms (alternativ die Glockenklänge aus der Fernsehübertragung) gegessen werden. Zu jeder Traube gehört ein Wunsch fürs kommende Jahr, entsprechend sollte man auch zwölf Wünsche parat haben. Interessant sind auch verschiedene Bräuche zu Neujahr. So wird beispielsweise der Schmutz über die Türschwelle aus dem Haus gefegt und ein Eimer Wasser hinterher gegossen, um alles potenziell Schlechte aus dem Haus zu schaffen. Die Farbe der Unterwäsche entscheidet über die persönliche Zukunft: Rot steht für Glück in der Liebe, Gelb sorgt für Geld und Reichtum,... Um auch im kommenden Jahr einen Urlaub erwarten zu dürfen, packt jeder seinen Rucksack oder Koffer für die Reise, und begibt sich auf eine kleine Tour ums Haus und die Straße rauf und runter. Jede Familie hat eigene Traditionen, die selbstverständlich jedes Jahr gepflegt werden. Anschließend folgt das gemeinsame Essen, das aus mehreren Gängen besteht, die zuvor den gesamten Silvestertag lang vorbereitet wurden. So gab es unter anderem gefüllten Braten und Ponche (Bowle aus verschiedenen Früchten und Caña (Zuckerrohr), Bild rechts). |
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Freitag 06.01.2006: Día de los Reyes Ein wichtiger Feiertag im katholischen Mexiko, allerdings nicht arbeitsfrei, wie ich das aus meiner süddeutschen Heimat gewöhnt bin. Für Kinder ist dieser Tag besonders schön, da es heute viele Geschenke gibt (vergleichbar mit Weihnachten). Untrennbar zum Dreikönigstag gehört der Rosco, ein ovaler Kuchen mit kandierten Früchten. Darin eingebacken sind eine oder mehrere Figuren, je nach Kuchengröße. Auch meine Arbeitskollegen haben einen großen Rosco für |


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Mit lustiger Unterhaltung und nicht endenden Gesellschaftsspielen wie Uno und anderen vergehen auch die folgenden Stunden wie im Flug, was zur Folge hat, dass die Dämmerung während der Heimfahrt bereits einsetzt…. Am Montag hat sich dann wieder einmal gezeigt, welch hohen Stellenwert in Mexiko der persönliche Kontakt hat: Der Chef der Personalabteilung hat alle Mitarbeiter bereits morgens früh am Werkstor mit Handschlag begrüßt und uns allen ein erfolgreiches neues Jahr gewünscht. Und mit diesen Infos wünsche ich euch allen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2006. |
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(in Maisblättern gegarter Reis mit Fleisch) auszugeben. Insgesamt haben wir sechs Figuren gefunden…. Da wir allein den Kuchen nicht geschafft haben, hatten auch alle ins Büro kommenden Kollegen die Ehre, sich ein Stück abzuschneiden. So ist auch eine der Figuren in die Personalabteilung gewandert. Ich hab mir natürlich auch einen Rosco gekauft, schließlich es diesen nur heute und diese Gelegenheit muss man nutzen. Und wie man auf dem Foto erkennen kann, habe ich die Figur schon beim ersten Stück angeschnitten, ein Volltreffer sozusagen... |
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die Abteilung besorgt, und es war eine spannende Angelegenheit, bis die neun anwesenden Kollegen ihr Kuchenstück geschnitten hatten. Denn wer eine Figur anschneidet, hat die Ehre, eine Runde Tamales |
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Samstag 14. & Sonntag 15.01.2006: Besuch aus Deutschland Dieses Wochenende werde ich in der Hauptstadt México verbringen, um den seit langem geplanten Besuch meiner Eltern zu begrüßen. Da ihre Urlaubstour lediglich zwei Stunden in Puebla Halt machen wird, sind sie zwei Tage früher angereist, so dass ich sie am Wochenende treffen kann. Wochentags muss ich ja arbeiten, und mit den günstigen Busverbindungen nach México kann man etwa alle 20 Minuten zu der zweistündigen Fahrt aufbrechen. Daher habe ich mich am Samstagmorgen um 6 Uhr in den Bus gesetzt, um rechtzeitig zum Frühstück gegen halb neun im Hotel einzutreffen. Glücklicherweise ist die Metro am Wochenende zumindest morgen nicht so voll, so dass man auch mit einer kleinen Tasche gut reinpasst. (Am späten Samstagabend sind wir mit der Metro zum Hotel zurückgefahren, da konnte man nicht umfallen, und beim Umsteigen hat der Druck der Menschenmassen den Weg vorgegeben.) Die Verbindung vom Bushof zum Hotel ist direkt, und dauert etwa 12 Minuten bei dem unschlagbaren Fahrpreis von 2 Pesos (0,16 €). Alternativ fahren natürlich auch unzählige Taxis, die aber doch deutlich teurer sind, und wegen des immer dichten Verkehrs für die gleiche Strecke um ein Vielfaches länger brauchen. So hatten wir ein schönes Wochenende, natürlich haben wir die Stadt und die zentralen Sehenswürdigkeiten angeschaut, im am Sonntag im Parque Chapultepec die Atmosphäre dieser lebendigen Metropole genossen. |


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Samstag 21.01.2006: Cholula Heute ist ein Kommilitone aus Deutschland angekommen, der ebenfalls in Puebla ein Praktikum machen wird, hier gibt es ja einige deutsche Firmen insbesondere im Zuliefererbereich von VW. Die Größe der Stadt bedingt allerdings eine Fahrtzeit zu seiner Wohnung von etwa 40 Minuten, bei typischem Verkehr auch mal mehr. Aber für die Wochenenden kann man ja gemeinsame Pläne schmieden. |