La Malinche - Der Vulkan ruft. |

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zuletzt aktualisiert: 27. März 2006 |
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Vom Ausgangspunkt Camp Malintzi auf 3333m steigen wir frühmorgens durch die klare kalte, vom Mond erhellte Nacht auf in Richtung Baumgrenze auf geschätzte 3800m. Den Sonnenaufgang verpassen wir um wenige Minuten, so dass nur der Blick durch die Bäume bleibt. Trotzdem echt sehenswert. Ab hier geht es weiter hinauf zum Gipfel des 4460m hohen Vulkans La Malinche. Die Luft wird stetig dünner, doch wir haben keine Eile und können uns ausreichende Pausen gönnen. |
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Der Weg wird zunehmend steiler und steiniger, die Aussicht dafür umso interessanter. Zunächst noch eine dichte Nebeldecke, durch die nur die Spitzen des Pico Orizaba, Popocatépetl und Ixtaccihuatl durchdringen, klart es (für mexikanische Verhältnisse) zunehmend auf, und eröffnet den Blick auf die Hochebene mit Puebla, Tlaxcala, Huamantla und die schön erwähnten anderen drei Vulkane. Gegen 10.30 erreichen wir den Gipfel, genießen den herrlichen Ausblick und machen windgeschützt hinter einem Felsen in der wärmenden Sonne anderthalb Stunden Gipfelpause. Schweren Herzens reißen wir uns wieder von der Aussicht los und beginnen den Abstieg. |
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Popocatépetl (rechts) und Ixtaccihuatl, die Nummern zwei und drei in der Rangfolge der höchsten mexikanischen Berge nach dem Pico de Orizaba. |














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Der Abstieg führt im Mittelstück über die Alternativroute auf einer Geröllhalde. Zwar staubig, aber schnell und bequem steigen wir gut 300m in 15 Minuten ab bis zur Baumgrenze. Nach fast 17 Stunden komme ich schließlich wieder nach Hause, total verdreckt vom vielen Staub und Sand des Vulkans, aber glücklich über den guten Verlauf der Tour. |





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Am frühen Morgen waren wir nicht allein unterwegs: während wir die Stille genossen haben, begann es plötzlich im Unterholz zu knacken und zu brechen, und dunkle Schemen blockierten den Wanderweg. Kamerablitz und Taschenlampen haben dann aber Licht ins Dunkel gebracht, und weitere Augenpaare im Wald leuchten lassen. (Links im Bild unten) |